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„Diabetes@Work – Initiative zeigen für eine gesunde Arbeitswelt!“

1. März 2016 in München – SiemensForum

Siemens

Am Dienstag, 1. März 2016, fand die vierte Länderstation der Initiative Diabetes@Work gemeinsam mit der Siemens AG im SiemensForum in München statt.

FILM ZUR LÄNDERSTATION IN BAYERN

BERICHT ZUR VERANSTALTUNG

Die Siemens AG engagiert sich seit über 125 Jahren für die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei weltweit mehr als 340.000 Beschäftigten ist es eine große Herausforderung, den Einzelnen dabei nicht aus dem Blick zu verlieren. Faktoren wie der demographische Wandel führen zudem zu einem Anstieg von chronischen Krankheiten, wie der Volkskrankheit Diabetes, am Arbeitsplatz. Allein in Bayern leben ca. eine Million Menschen mit diagnostiziertem Diabetes, viele davon im berufsfähigen Alter. Für Unternehmen wie Siemens stellt dies eine ernstzunehmende Entwicklung dar.
 

Wie gelingt die Gesunderhaltung aber auch die Gesundheitsversorgung am Arbeitsplatz? Was können andere Unternehmen - in Bayern und bundesweit - vom Gesundheitsmanagement großer Unternehmen wie der Siemens AG lernen? Was kann und muss Politik tun, um Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung gezielt zu unterstützen?
 

Am 1. März war die Initiative Diabetes@Work zu Gast bei der Siemens AG in München, um Antworten auf diese und weitere Fragen zu finden. Unter der Schirmherrschaft von Melanie Huml, der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, diskutierten Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Fachgesellschaften im SiemensForum im Herzen Münchens praxistaugliche Lösungsansätze und Maßnahmen.
 

„Wir wollen Trendsetter bei Gesundheitsstandards sein“
Janina Kugel, Mitglied im Vorstand und Arbeitsdirektorin der Siemens AG begrüßte die rund 70 Teilnehmer zur Veranstaltung und bezeichnete die Gesunderhaltung aller Siemens-Beschäftigten als zentrale Aufgabe des Führungspersonals. „Uns geht es darum, Verantwortung für unsere Mitarbeiter zu übernehmen und dazu gehört auch die Förderung ihrer Gesundheit – hier wollen wir als Trendsetter gelten“. Die Siemens AG setze sich über Unternehmensgrenzen hinweg für die Einhaltung internationaler Gesundheitsstandards ein.
 

Kugel Kraeh

Begrüßung der Teilnehmer durch Janina Kugel, Mitglied im Vorstand und Arbeitsdirektorin der Siemens AG und Dr. Gerd Kräh, Director Government Affairs bei Lilly Deutschland und Partner der Initiative Diabetes@Work
 

Dr. Gerd Kräh von Lilly Deutschland und Partner der Initiative Diabetes@Work stellte daraufhin die Initiative und ihre Ziele vor: Die Partner der Initiative sammeln Best Practices der betrieblichen Gesundheitsförderung in verschiedenen Bundesländern und diskutieren bei Unternehmen vor Ort, wie Prävention und Kuration von chronischen Erkrankungen in Betrieben noch besser gelingen kann – und welche Maßnahmen auf weitere Unternehmen übertragen werden können. Diese Erfahrungen trage die Initiative im Herbst dieses Jahres in die Bundespolitik nach Berlin – mit konkreten Empfehlungen für rahmengebende Impulse wie eine nationale Diabetesstrategie. Die chronische Erkrankung habe sich schließlich zu einer enormen Herausforderung entwickelt: „Es gibt immer mehr Diabetiker, die es zu behandeln gilt, darunter erschreckend viele junge Betroffene.“
 

Diabetes@Work knüpft an Bayerisches Schwerpunktthema „Diabetes bewegt uns“ an
Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege und Schirmherrin der Veranstaltung knüpfte daran an und bedankte sich zunächst für das Engagement der Partner der Initiative Diabetes@Work. „Gesundheit am Arbeitsplatz ist ein ganz wichtiges Thema, es freut mich, dass Sie das Thema in die bayerische Politik tragen.“
 

Impulsvortrag Huml
Impulsvortrag von Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege und Schirmherrin der Veranstaltung
 

In einem Impulsvortrag zur Rolle von Unternehmen bei Prävention und Gesundheit am Arbeitsplatz in Bayern bezeichnete Huml Diabetes als „stille Volkskrankheit“. Sie schleiche sich ein und werde erst spät bemerkt. „Es rentiert sich, bei Diabetes frühzeitig einzugreifen, um Folgeerkrankungen zu vermeiden. Dazu müssen wir die Menschen dort erreichen, wo sie sind – in ihren Lebenswelten wie dem Arbeitsplatz“, so die Ministerin. Eine Herausforderung sei, dass nicht nur große, sondern auch kleine und mittelständische Unternehmen Präventionsmaßnahmen etablieren können. Die Politik könne den Rahmen setzen, für die praktische Umsetzung müssten jedoch alle an einem Strang ziehen, appellierte Huml.
 

„Es gibt keinen One-Fits-All-Approach“
Was die Siemens AG unternimmt, betriebliche Gesundheitsmaßnahmen für mehr als 340.000 Mitarbeiter zu etablieren, welche Herausforderungen damit verbunden sind und was andere Unternehmen davon ableiten und lernen können, war Gegenstand eines Praxiseinblicks. Dr. Ralf Franke, Corporate Vice President, Corporate Medical Director und Head of Environmental Protection, Health Management and Safety bei der Siemens AG und Alf van de Wetering, Mitglied des Gesamtbetriebsrats der Siemens AG präsentierten gesundheitsfördernde Projekte des Konzerns. Eine zentrale Rolle nehme das unternehmensweite Programm „Healthy@Siemens“ ein, das einen Rahmen mit verschiedenen Werkzeugen für ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement schaffe. Dr. Franke betonte: „Es gibt nicht diesen One-Fits-All-Approach“. Zielführend sei vielmehr, auf die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter einzugehen. Klar sei dies eine große Herausforderung bei der Vielzahl an Arbeitsplätzen weltweit. Doch es könne gelingen, wenn die Angebote bedarfsgerecht und zielorientiert in die Geschäftsprozesse integriert würden, „von der Planung über die Produktion bis hin zum Vertrieb“.
 

Praxiseinblick Franke
Dr. Ralf Franke (links), Corporate Vice President, Corporate Medical Director und Head of Environmental Protection, Health Management and Safety bei der Siemens AG und Alf van de Wetering (rechts), Mitglied des Gesamtbetriebsrats der Siemens AG, stellten Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung der Siemens AG vor
 

Alf van de Wetering attestierte den Siemens-Mitarbeitern ein zunehmend gesundheitsbewusstes Verhalten. Dies mache sich in der Kantine bemerkbar, in der immer stärker Wert auf eine gesunde Ernährung gelegt würde, so der Betriebsrat. Siemens unterstütze die Belegschaft darüber hinaus mit Gesundheitstrainings und konzerneigenen Fitness-Studios an vielen Standorten.
 

Diabetes von Stigmatisierung und Diskriminierung befreien
Im Impulsgespräch zum Umgang mit chronischen Erkrankungen am Arbeitsplatz als Netzwerkaufgabe bescheinigte Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, Bevollmächtigter des Vorstands der Deutschen Diabetes-Stiftung, der „stillen Volkskrankheit“ ein negatives Image. „Das Thema Diabetes ist leider bis heute mit Stigmatisierung verbunden, Betroffene erfahren erhebliche Diskriminierung im sozialen Umfeld und im Arbeitsleben“, so Prof. Landgraf. Dr. Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender der Siemens Betriebskrankenkasse, pflichtete ihm bei und forderte eine Enttabuisierung des Themas. Er sei jedoch optimistisch, dass sich der Umgang mit Diabetikern verbessern und sich Betroffene in Zukunft stärker öffnen werden.
Eine Hürde in der praktischen Versorgung, um Risikopatienten frühzeitig erkennen und behandeln zu können, sei jedoch der strenge Datenschutz, so Dr. Unterhuber. „Die Datenschutzproblematik führt dazu, dass häufig Unkenntnis über die Betroffenen herrscht.“ Krankenkassen und Leistungserbringern seien hier die Hände gebunden. Prof. Landgraf fügte hinzu, dass behandelnde Haus- und Fachärzte aus Datenschutz- und Schweigepflichtgründen häufig keinen Kontakt zum Arbeitgeber aufnähmen – und das trotz Kenntnis über die Erkrankung. Beide waren sich einig, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht.
 

Impulsgespraech Unterhube Landgraf
Dr. Hans Unterhuber (links), Vorstandsvorsitzender der Siemens Betriebskrankenkasse und Prof. Dr. med. Rüdiger Landgraf (rechts), Bevollmächtigter des Vorstands der Deutschen Diabetes-Stiftung diskutierten im Impulsgespräch mit Moderatorin Lisa Braun den Umgang mit chronischen Erkrankungen am Arbeitsplatz aus der Perspektive von Ärzten und Krankenkassen
 

„Gesundheit im Unternehmen ist ,Win-Win-Situation‘ für Arbeitgeber und Arbeitnehmer“
Im abschließenden politischen Dialog diskutierten die bayerischen Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer (CSU) und Martina Stamm-Fibich (SPD) sowie der bayerische Landtagsabgeordnete Ulrich Leiner (Bündnis 90/Die Grünen) mit Sandra Stude, Fachsekretärin „Gute Arbeit und Demografie“ bei der IG BCE Bayern, Anne-Kathrin Klemm, Abteilungsleiterin Politik beim BKK Dachverband und Prof. Dr. Beate Kretschmer von Lilly Deutschland über den Umgang mit Diabetes und chronischen Erkrankungen am Arbeitsplatz und die politischen Aufgaben. Dabei stand insbesondere die Ausgestaltung einer nationalen Diabetesstrategie, die von der Fachwelt seit Langem gefordert wird, im Fokus der Diskussion. Die Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass Verbote nicht zielführend seien, ein Zwang zu guter und gesunder Lebensführung könne nicht das Mittel der Wahl sein. Vielmehr bedarf es positiver Anreize zur individuellen Gesunderhaltung, beispielsweise durch ernährungssensibilisierende Maßnahmen. Hierzu betonte Erich Irlstorfer: „Das Thema gesunde Ernährung muss vermehrt im Schulunterricht adressiert werden, um früh ein Bewusstsein für ernährungsbedingte Risiken zu schaffen“.
 

Zudem wurden Vorschläge zur Förderung von gesundheitsbewusstem Verhalten am Arbeitsplatz diskutiert. „Die Gesundheit im Unternehmen und am Arbeitsplatz ist eine ,Win-Win-Situation‘ für den Arbeitgeber und Arbeitnehmer“, verdeutlichte Sandra Stude. Eine nationale Diabetesstrategie müsse insbesondere kleine- und mittelständische Unternehmen unterstützen, in Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu investieren. Konkret schlug Ulrich Leiner hierfür mehr steuerlicher Anreize für betriebliche Präventionsleistungen vor.
 

Podiumsdiskussion Podiumsdiskussion

Die Teilnehmer des politischen Dialogs v.l.n.r.: Erich Irlstorfer MdB (CSU); Martina Stamm-Fibich MdB (SPD); Ulrich Leiner MdL (Bündnis 90/Die Grünen); Sandra Stude, Fachsekretärin „Gute Arbeit und Demografie“ bei der IG BCE Bayern; Prof. Dr. Beate Kretschmer, Leiterin Gesundheitspolitik bei Lilly Deutschland; Anne-Kathrin Klemm, Abteilungsleiterin Politik beim BKK Dachverband
 

Die Teilnehmer des politischen Dialogs griffen ferner die Themen Akzeptanz von chronischen Erkrankungen am Arbeitsplatz sowie die Versorgungslage von Menschen mit Diabetes in Deutschland auf. Dabei kritisierte Martina Stamm-Fibich, dass Arbeitnehmer in Deutschland nicht das Gefühl haben, gut aufgehoben zu sein, wenn sie sich gegenüber ihrem Arbeitgeber outen. Daher brauche es vor allem in der Arbeitswelt einen offenen Umgang mit der Krankheit. Ulrich Leiner spannte den Bogen zur medizinischen Versorgung von chronisch Kranken und Menschen mit Diabetes und forderte die konsequente Fortführung und vermehrte Evaluation strukturierter Behandlungsprogramme, so genannter Disease Management Programme (DMP).
 

Die verschiedenen Themen des politischen Dialogs sorgten auch in Reihen des Publikums für Diskussionsbedarf. Im Anschluss an die Veranstaltung nutzen die Gäste beim Get-Together die Gelegenheit, die Diskussionen zu vertiefen und weitere Kontakte zu knüpfen.
 

Get together Get together

Ein anschließendes Get-together bot Gelegenheit zum Gedankenaustausch und „Netzwerken“
 

PRESSEMITTEILUNG ZUR VERANSTALTUNG

Gemeinsam für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz – Diabetes@Work zu Gast bei der Siemens AG in München

Politiker und Experten aus der Fachwelt diskutieren Möglichkeiten einer besseren Versorgung chronisch Kranker am Arbeitsplatz

München, 01.03.2016 – Laut Bayerischem Diabetesbericht leben im Freistaat ca. eine Million Menschen mit diagnostiziertem Diabetes. Viele von ihnen befinden sich im berufsfähigen Alter. Bis 2030 soll die Zahl der Erwerbstätigen mit Diabetes Prognosen zufolge allein in Bayern um fast 20 Prozent steigen – eine ernstzunehmende Entwicklung für Unternehmen, die ein Risiko für die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer darstellt.
 

Unter der Schirmherrschaft der bayerischen Gesundheitsministerin Melanie Huml und gemeinsam mit der Siemens AG diskutiert die Initiative Diabetes@Work mit Bundes- und Landespolitikern Maßnahmen für eine bessere Versorgung chronisch Kranker – insbesondere Menschen mit Diabetes – am Arbeitsplatz.
 

Staatsministerin Huml betont: „Diabetes ist eine chronische Erkrankung, die leider immer noch häufig unterschätzt wird. Wir müssen das Bewusstsein dafür schärfen, dass bei Typ-2-Diabetes Prävention möglich ist. Wichtig ist auch die Information, dass es gute Behandlungsmöglichkeiten aller Diabetesformen gibt. Mit dem Jahresschwerpunktthema „Diabetes bewegt uns“ haben wir in Bayern 2014 einen wichtigen Impuls gesetzt. Ich freue mich, dass die Initiative Diabetes@Work genau hier ansetzt, die relevanten Akteure vor Ort zusammenbringt und praxistaugliche Lösungsansätze für die Arbeitswelt diskutiert.“
 

Für Janina Kugel, Mitglied im Vorstand und Arbeitsdirektorin der Siemens AG, sind Prävention und Kuration von chronischen Erkrankungen am Arbeitsplatz ein zentrales Thema: „Wir beschäftigen weltweit mehr als 340.000 Menschen an unterschiedlichsten Arbeitsplätzen. Sicherheit und Schutz der Gesundheit jedes Einzelnen haben höchste Priorität. Schließlich sind gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter der Schlüssel zu unserem Erfolg“. Deshalb gibt es seit 2013 das unternehmensweite Programm „Healthy@Siemens“. Es schafft einen Rahmen mit verschiedenen Werkzeugen für ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement und könne Vorbildcharakter für andere Unternehmen entfalten.
 

Bei der Diskussionsveranstaltung im SiemensForum stehen vor allem rahmengebende politische Initiativen der Bundesregierung im Fokus. Nach der Verabschiedung des Präventionsgesetzes im Sommer 2015, in dem das Setting „Arbeitswelt“ eine zentrale Rolle spielt, fordern die Partner der Initiative Diabetes@Work weitere Maßnahmen der Bundespolitik. Dazu zählt vor allem eine von der Fachwelt seit langem geforderte nationale Diabetesstrategie, die die Grundlage für eine bundesweite Aufklärung und regionale Versorgungspläne bilden soll. Nach mehreren Anläufen soll die Strategie in diesem Jahr auf den Weg gebracht werden.
 

Die Veranstaltung bei Siemens in München ist die vierte Länderstation von „Diabetes@Work“. Zuvor war die Initiative zu Gast bei der Fraport AG in Frankfurt am Main, der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH in Duisburg sowie der ContiTech AG in Erfurt. Die Ergebnisse der Diskussionen und die gesammelten „Best Practices“ zur betrieblichen Gesundheitsförderung sollen im Herbst 2016 auf einer Abschlussveranstaltung in Berlin präsentiert werden.

LÄNDERSTATION BAYERN

Laut Bayerischem Diabetesbericht leben im Freistaat ca. eine Million Menschen mit diagnostiziertem Diabetes – Tendenz steigend. Viele von ihnen befinden sich im berufsfähigen Alter. Prognosen gehen zudem davon aus, dass die Zahl der Erwerbstätigen mit Diabetes in Bayern bis 2030 um fast 20 Prozent steigen wird.
 

Diese Entwicklung stellt ein Risiko für die Beschäftigungsfähigkeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen dar. Sie stehen vor der Aufgabe, ihre Mitarbeiter angesichts des demografischen Wandels und der Zunahme chronischer Erkrankungen wie Diabetes möglichst lange fit und gesund zu halten. Aber wie kann dies gelingen?
 

Die Siemens AG engagiert sich seit über 125 Jahren für die Gesundheit ihrer Beschäftigten. Unterschiedliche Arbeitsplatzanforderungen sowie eine Vielfalt an Arbeitsprozessen in den zentralen Geschäftsbereichen Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung erfordern individuelle Angebote und Maßnahmen – eine ständige Herausforderung bei weltweit mehr als 340.000 Mitarbeitern.
 

Wie also können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unmittelbar am Arbeitsplatz erreicht und motiviert werden? Was können andere Unternehmen – in Bayern und bundesweit – vom Gesundheitsmanagement der Siemens AG lernen? Was kann und muss Politik tun, um Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung gezielt zu unterstützen?
 

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir diese und weitere Fragen sowie praxistaugliche Lösungsansätze diskutieren. Bei Interesse an der Veranstaltung wenden Sie sich bitte an die Koordinierungsstelle von Diabetes@Work unter info@diabetesatwork.de.

PROGRAMM ZUR VERANSTALTUNG

„Diabetes@Work – Initiative zeigen für eine gesunde Arbeitswelt!“
unter der Schirmherrschaft von Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege
 

1. März 2016
14.00 bis 16.30 Uhr (Empfang ab 13.00 Uhr)
bei der Siemens AG (Eingang über SiemensForum), Oskar-von-Miller-Ring 20, 80333 München

Programm Moderation: Lisa Braun, Presseagentur Gesundheit
Ab 13.00 Uhr Empfang bei Snacks und Getränken
14.00 Uhr Begrüßung zur Veranstaltung
  • Janina Kugel, Mitglied im Vorstand und Arbeitsdirektorin der Siemens AG
  • Dr. Gerd Kräh, Director Government Affairs Lilly Deutschland/Diabetes@Work
14.20 Uhr Keynote von Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, über die Rolle von Unternehmen bei Prävention und Gesundheit am Arbeitsplatz in Bayern
14.40 Uhr Praxiseinblick: Betriebliches Gesundheitsmanagement bei der Siemens AG
  • Dr. Ralf Franke, Corporate Vice President, Corporate Medical Director & Head of Environmental Protection, Health Management and Safety
  • Alf van de Wetering, Mitglied des Gesamtbetriebsrats der Siemens AG
15.00 Uhr Impulsgespräch: Umgang mit chronischen Erkrankungen am Arbeitsplatz – Eine Netzwerkaufgabe
  • Prof. Dr. Rüdiger Landgraf, Bevollmächtigter des Vorstands der Deutschen Diabetes-Stiftung
  • - Dr. Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender Siemens Betriebskrankenkasse
15.15 Uhr Politischer Dialog: Diabetes und andere chronische Erkrankungen in der Arbeitswelt – Was kann und muss Politik tun?
  • Erich Irlstorfer MdB, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion
  • Ulrich Leiner MdL, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und Pflege für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag
  • Martina Stamm-Fibich MdB, Mitglied im Ausschuss für Gesundheit für die SPD-Bundestagsfraktion
  • Anne-Kathrin Klemm, Abteilungsleiterin Politik des BKK Dachverbands
  • Seppel Kraus, Landesbezirksleiter der IG BCE Bayern
  • Prof. Dr. Beate Kretschmer, Leiterin Gesundheitspolitik Lilly Deutschland
  • Dr. Anette Wahl-Wachendorf, Vizepräsidentin des VDBW
Ab 16.30 Uhr Get Together

Bitte beachten Sie, dass während der Veranstaltung Bild- und Filmaufnahmen gemacht werden. Mit Ihrer Anmeldung erklären Sie sich mit deren Veröffentlichung auf der Webseite der Initiative Diabetes@Work www.diabetesatwork.de einverstanden.